Oh wie lecker schmeckt Panama City!

30. Oktober - 2. November 2018

Nun war es endlich soweit. Wir hatten am 30. Oktober 2018 unser erstes Land der Weltreise, Panama, das eigentlich eher zufällig mit auf den Weltreiseplan gelandet ist, erreicht. Mein erster Eindruck von Panama City war, dass es sehr amerikanisch wirkte. Riesige Stahlbauten standen dicht aneinander und der Highway war mindestens dreispurig pro Fahrtrichtung.

Mit dem Abholservice des Hostels Ibrais Hostal fuhren wir in die Innenstadt von Panama City. Es ist zu beachten, dass zu der Rush-Hour zwischen 7-10 Uhr und 17-21 Uhr es gut drei Stunden Fahrtzeit für die eigentliche 45-minütige Fahrt notwendig werden könnten.

Das Hostel war sehr gemütlich eingerichtet und lag sehr zentral. Restaurants und Bars waren fussläufig zu erreichen und die Metro-Station Via Argentina lag nur 10 min zu Fuß entfernt.

Den ersten Abend haben wir gleich mit landestypischen Speisen und Sangria im Restaurant El Trapiche, das in den nächsten Tagen zu unserem Lieblingsrestaurant wurde, ausklingen lassen.

Den ersten Tag haben wir den Parque Natural Metropolitano angesteuert. Mit der Metro ging es zunächst zur Endhaltestelle Albrock, wo sich auch die größte Mall außerhalb den USA befindet. Auffallend in den Schaufenstern der Bekleidungsgeschäfte war, dass die Puppen deutlich größere Oberweiten hatten als im europäischen Raum.

Von der Mall sind wir circa 15 Minuten zum Eingang des Nationalparks gelaufen. Im Nationalpark gibt es mehrere Rundwege, die man laufen kann. Wir haben denjenigen gewählt, der uns zum Aussichtspunkt über Panama City führte.

Auf unserer Wanderung haben wir Schildkröten und verschiedene Pflanzenarten mit zum Teil wunderschönen Blüten gesehen. Wir hatten sogar das Glück ein Faultier auf einem Baum zu sehen. Besonders eindrucksvoll war eine Ameisenstraße, wobei die Ameisen Blätter den Berg hinunter transportierten. 

Wie aus einem grünen Fenster blickte ich vom Aussichtspunkt über den modernen Stadtteil von Panama City und genoss den Anblick.

Nach der Parkwanderung sind wir noch ins Schmetterlingshaus, das sich gleich beim Parkeingang befindet, gegangen. Die Schmetterlinge waren schön anzuschauen. Besonders gut haben mir die Schmetterlinge mit den blauen Flügeln gefallen.

Der Park stellt eine willkommene Abwechslung zum Stadttrubel von Panama City dar.

Am nächsten Tag sind wir von der Metrostation Via Argentina zur Station 5 de Mayo gefahren und von dort zu Fuß in Richtung Altstadt von Panama City gelaufen. Der gesamte Weg ausgehend von unserer Unterkunft bietet einen starken Kontrast von modernen Gebäuden bis hin zu heruntergekommenen Ecken bis man schließlich die Altstadt erreicht. Aber wir haben uns zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt. Allerdings würde ich nicht empfehlen diesen Weg im Dunkeln zu laufen.

Besonders gut hat mir der Altstadtteil „Casco Viejo“, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, gefallen. Enge Gassen und kleine Plätze mit meist restaurierten Häusern, Museen und Kirchen im Kolonialstil reihen sich aneinander.

Viele kleine Restaurants sowie trendige Cafés und Bars laden zum Verweilen und Beobachten des Treibens ein. Hier und da zieren Graffitis die Mauern.

Auf dem Plaza de Francia boten Händler ihre Ware feil und dieser Platz eignete sich auch hervorragend, um den Anblick über Panama City zu genießen.

Endlich war es auch soweit, dass wir unseren ersten Pisco sour und unser erstes Ceviche mixto der Weltreise genießen konnten. Man sieht dem Restaurant Diablicos an, dass es für Touristen gemacht ist, aber die Qualität des Essens und des Pisco sour war sehr gut.

Da es angefangen hatte zu regnen wurde der Stadtrundgang in eine Ceviche-Verkostung umfunktioniert. In der Red Ocean Ceviche Bar haben wir ein Ceviche mit Fisch und ein Ceviche mit Oktupus probiert. Beides war sehr lecker.

Auf dem schon am Nachmittag gewesenen Plaza de Francia mit dem Paseo de las Bóvedas haben wir den Sonnenuntergang genossen und das aufgehende Lichtermeer der Neustadt auf uns wirken lassen.

Fazit

Die wenigen Tage, die wir in Panama City hatten, haben mir sehr gut gefallen. Panama City bietet einen guten Mix zwischen Historie und Moderne. Kulinarisch kann man sich vielfältig verwöhnen lassen. Diese Destination stellt den perfekten Einstieg in das lateinamerikanische Flair dar.

INFOBOX

  • Destination: Panama City/Panama
  • Amtssprache: Spanisch
  • Nützliche Sprachkenntnisse zur Verständigung: Spanisch, Englisch
  • Währung: US-Dollar
  • Transfermöglichkeiten: Flug, per Landweg von Costa Rica, per Schiff
  • Unterkunftsempfehlung: Hostal Ibrais (33,50 € pro Nacht für DZ)
  • Restaurantempfehlungen: El Trapiche, Diablicos, Red Ocean Ceviche Bar
  • Aktivitäten: Wandern im Parque National Metropolitano, Stadtbesichtigung der Altstadt, Restaurant-, Bar- und Café-Hopping

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