Party am Traumstrand und Kulinarische Köstlichkeiten in Santa Catalina

02. - 05. November 2018

Aufgrund des Flugausfalls nach Panama verursacht durch die Lufthansa am Starttag unserer Weltreise fehlte uns ein Tag und somit haben wir uns spontan dazu entschlossen, auf den einen geplanten Tag in Guyaquil zu verzichten und lieber noch einen Tag länger in Panama zu bleiben. Der große Vorteil des AroundtheWorldTickets ist, dass man die Flüge bis zu 24 Stunden vor Abflug kostenlos zeitlich verschieben kann. Lediglich die Änderung der geplanten Destination würde Extrakosten bedeuten. Mit einem kurzen Anruf bei der Star Alliance Hotline war der Flug nach Guyaquil umgebucht. 

Da wir in der einen Woche nicht nur Panama City sehen wollten, haben wir uns einen Mietwagen genommen und sind nach Santa Catalina gefahren.

Zwischenstopp: MirafloresSchleuse

Auf den Weg nach Santa Catalina haben wir einen Abschnitt des berühmten Panamakanals, genauer gesagt die MirafloresSchleuse, besucht. Der Panamakanal ist eine künstliche, rund 82 Kilometer lange Wasserstraße, die durch die Landenge von Panama den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet. Dadurch bleibt dem Schiffsverkehr die Fahrt um das Kap Hoorn oder durch die Magellanstrasse, beides sind schwierig zu befahrende Wasserstraßen an der Südspitze Südamerikas, erspart.

Der Panamakanal wurde 1914 eröffnet und ist eine der wichtigsten Wasserstraße der Welt. Ende 1999 wurde der Panamakanal an das Land Panama übergeben und dessen Einnahmen sind maßgeblich für den Reichtum der Metropole Panama City verantwortlich.

Die auf den Bildern dargestellte Schleuse ist in Wirklichkeit nur ein ganz kleiner Teil der MirafloresSchleuse. Das gesamte Ausmaß wäre nur von oben sichtbar gewesen, aber leider waren Drohnenaufnahmen verboten. Die Ausstellung, die sich ebenfalls im Gebäude befindet, bot einen guten Einblick über die Geschichte des Baus des Panamakanals sowie dessen technischen Details.

Ebenfalls ist eine Luftaufnahme ausgestellt, die die gesamte Größe der Miraflores-Schleuse zeigt. Die kleine Schleuse auf der rechten Seite des Bildes ist der Teil, den wir besichtigt haben.

Die Weiterfahrt und der Ort Santa Catalina

Auf der Weiterfahrt nach Santa Catalina wurden wir von sintflutartigen Regenfällen überrascht, die uns fast von der Straße geschwemmt haben. 

Einen Mittagsstopp haben wir im Burgerrestaurant Slabón gemacht. Ich habe sehr selten Appetit auf Fast Food, aber diese Miniburger waren die besten Burger, die ich je gegessen habe.

Nach circa 8 Stunden Autofahrt waren wir endlich am Ziel. Der Ort Santa Catalina ist ein typischer Backpacker-Ort mit vielen kleinen Restaurants und Hostels. Wir hatten eine einfach eingerichtete Airbnb-Wohnung mit Terrasse am Rande des Ortes gemietet.

Von dem Ort Santa Catalina kann man zu mehreren Stränden laufen, die gleichermassen für jedes Surferherz jeder Könnerstufe und Sonnenanbeter etwas zu bieten haben.

Gleich am Ende des Ortes liegt der Strand Beach Santa Catalina mit schwarzen Sand, der Ausgangspunkt für viele Tourenanbieter für Tauchgänge sowie Schnorcheltouren ist. Dementsprechend hektisch kann es an dem Strand auch zugehen.

Nur 5 Minuten von unserer Unterkunft entfernt, liegt der Strand La Punta. Dieser ist allerdings nur über ein Privatgrundstück zugänglich und ist besonders für fortgeschrittene Surfer geeignet, da die Wellen rauh einlaufen und der Einstieg schwierig ist. Ich habe keinen richtigen Weg gesehen, der nach unten führte und meiner Meinung nach kommt man nur durch Klettern und Springen ins Wasser.

Der Traumstrand

Der Strand Espero, den wir in 20 min Fußweg von unserer Unterkunft aus erreicht haben, ist ein echter Traumstrand mit flachen Einstieg, gleichmäßigen Wellen und Palmen soweit das Auge reicht.

Zufällig hatten wir das Glück genau an einigen (3.11., 4.11. und 5.11.2018) der vielen Nationalfeiertage Panamas in Santa Catalina zu sein und die Panamenesen beim Feiern zu erleben. Mehrere Jeeps standen direkt auf dem Strand und laute lateinamerikanische Musik war aus den Boxen zu hören. Die Familien bauten Pavillons und Grills auf und die gesamten drei Tage herrschte eine ausgelassene Feierstimmung. Genau nach meinem Geschmack.😉

An dem Strand Espero hatten wir uns auch für ein paar Stunden ein Surfbrett ausgeliehen und ich habe versucht meine Fähigkeiten im Wellenreiten weiter auszubauen. Für Surf-Anfänger ist dieser Spot sehr zu empfehlen.

Kulinarische Köstlichkeiten

Kulinarisch wurden wir in Santa Catalina ebenfalls verwöhnt. Gefrühstückt haben wir jeden Morgen in dem italienischen Restaurant La Panderia Vieja. Das Restaurant gehört einer aus Italien stammenden Familie und daher haben die Speisen wie Spaghetti Carbonara oder Tiramisu auch echt italienisch geschmeckt. Zum Frühstück gab es leckere vegetarische Sandwichs, Fruchtsalat und frisch gepresste Fruchtsäfte.

Zum Abendessen waren wir am Samstagabend in dem Restaurant Donde Viancka. Die Pasta mit Languste und der gegrillte Thunfisch waren ein Traum.

Am Sonntagabend waren wir in dem Restaturant BANNABA. Der Besitzer kommt aus Deutschland, ist aber schon sehr viele Jahre in der Welt unterwegs. In Santa Catalina hatte er sich zur Zeit niedergelassen und zauberte ein paar Köstlichkeiten, bei denen landestypische Gerichte mit moderner Küche perfekt kombiniert wurden, auf den Tisch.

Als Vorspeise hatten wir einen Tapasteller und als Hauptgang Tuna Teriyaki und gegrillten Thunfisch. Alle Gerichte waren eine pure Gaumenfreude. Der krönende Abschluss war der Sangria, der wirklich vorzüglich geschmeckt.

Leider hatten wir nur zwei volle Tage in Santa Catalina. Ich wäre gerne länger geblieben. Um den letzten Tag noch einmal voll auszukosten, sind wir schon 5 Uhr morgens aufgestanden und haben schon einen Teil gepackt. Gegen 6 Uhr morgens sind wir an den Strand Espero gelaufen, um den Sonnenaufgang zu genießen.

Nach einer Foto- und Video-Session und ausgiebigen Bodysurfen in den Wellen sind wir gegen 9:30 Uhr wieder zurück zur Unterkunft gegangen. Nach schnellem Duschen, Anziehen und Packen sind wir ausgecheckt und haben noch ein letztes Mal in unserem Lieblingsrestaurant La Panaderia Vieja gegessen bevor wir gegen 13 Uhr die Heimfahrt angetreten sind.

Da aufgrund der Feiertage die Panamenesen auch auf der Heimreise waren, gab es einen langen Stau auf der Panamerikana und von sintflutartigen Regenfällen wurden wir ebenfalls wieder heimgesucht. Nach über 9 Stunden Fahrtzeit sind wir erschöpft in Panama City angekommen.

Fazit

Santa Catalina hat mir sehr gut gefallen und ich habe die Tage dort sehr genossen. Ich werde bestimmt noch einmal an diesen tollen Ort mit chilliger Atmosphäre, kulinarischen Köstlichkeiten und dem Traumstrand Espero zurückkehren.

INFOBOX

  • Destination: Santa Catalina/Panama
  • Amtssprache: Spanisch
  • Nützliche Sprachkenntnisse zur Verständigung: Spanisch, Englisch 
  • Währung: US-Dollar
  • Genutzte Transfermöglichkeiten: Mietwagen
  • Unterkunftsempfehlung: Airbnb
  • Restaurantempfehlungen: La Panerdaria Vieja, Donde Viancka, BANNABA
  • Empfohlene Aktivitäten: Entspannen am Strand Espero; Surfen sowie Bodysurfen am Strand Espero, Restaurant-, Bar- und Café-Hopping im Ort Santa Catalina

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